Prinzenpaar Sankt Augustin

Wilfried I. und Lizzi I. werden das Zepter schwingen

Das Prinzenpaar in spe: Wilfried I. (Marx) und Lizzi I. (Elisabeth Rankenhohn) freuen sich auf die Session.

SANKT AUGUSTIN. Beim Auswaschen der Geldbörsen an Aschermittwoch hatte Prinzengarden-Präsident Frank Meys es verkündet: "Die nächsten fünf Prinzen stehen schon fest." Doch wer es werden würde, das verriet die Garde nicht.

Im Mai brach die Garde zunächst intern das Schweigen. Und nun, einen Monat vor dem Elften im Elften, ist es offiziell: Wilfried I. (Marx) und Lizzi I. (Elisabeth Rankenhohn) werden am 9. November zum neuen Prinzenpaar proklamiert.

 Die Entscheidung dazu war bereits im November 2012 gefallen, erinnert sich Wilfried Marx: "Wir waren nach einem schönen Abend einen Absacker im Honny's trinken, und da haben wir das ganz spontan überlegt." Beide, Prinz und Augustina in spe, hegten diesen Traum seit Jahren, allerdings ohne ihre eigenen Ehepartner davon begeistern zu können.

 "Die Idee kam daher von unseren Partnern, die uns das ermöglichen wollten", sagt Lizzi Rankenhohn. "Und für mich stand fest: Wenn, dann nur mit der Lizzi, und die hat sofort Ja gesagt" erinnert sich auch Wilfried Marx genau. Als Adjutanten werden Anneliese Honerkamp und Josef Reitenbach das Prinzenpaar begleiten.

"Die Session ist lang, aber wir haben ja auch viel vor. So werden wir mit der Garde im Februar ein Wochenende nach Berlin fahren", sagt der 56-Jährige, der seit 40 Jahren bei der Deutschen Bahn in der Signal- und Sicherungstechnik arbeitet. 1996 kam er zur Prinzengarde, deren Vorsitzender er seit sechs Jahren ist. Ebenfalls seit vielen Jahren mit der Familie im Augustiner Karneval aktiv ist Elisabeth Rankenhohn, die seit 1979 bei der Raiffeisenbank Sankt Augustin arbeitet.

 Am heutigen Freitag werde man zum Jubiläumskonzert "60 Jahre Prinzengarde und 30 Jahre Paveier" (20 Uhr, Aula Realschule Niederpleis) erst einmal gemeinsam die letzten Tage vor der anstehenden Session feiern. "Fastelovend unger Fründe, mit dem Hätz om rechte Fleck" lautet das Motto, das Marx mit einem Augenzwinkern und einem Gruß an die Familien vorträgt: "Die Freunde und die Familien wissen auch schon seit gut einem Jahr, was wir vorhaben, stehen hinter uns und freuen sich schon fast mehr als wir."