Zug in Buschhoven

Im Fasteleer rückt die Putzkolonne aus

Die wilden Wedler aus Buschhoven

Die wilden Wedler aus Buschhoven

Swisttal-Buschhoven. Ganz gleich, wie die Straßen anderer Orte auch aussehen mögen, wenn erst mal de Zoch da durch ist – zumindest die Buschhovener konnten sich berechtigte Hoffnungen auf blitzblanke Bürgersteine und eine frische kölsche Brise machen.

Ganz gleich, wie die Straßen anderer Orte auch aussehen mögen, wenn erst mal de Zoch da durch ist – zumindest die Buschhovener konnten sich berechtigte Hoffnungen auf blitzblanke Bürgersteine und eine frische kölsche Brise machen: Dafür haben sie erstens den TC Kottenforst – der am Sonntagmittag mit einer 40 Jecken starken Putzkolonne ausrückte, sowie zweitens 16 Wanderfreunde im unverwechselbaren Türkisgrün und mit den goldenen Ziffern 4711.

Mit Großreinemachen allerdings hatte der Held der KG „Kuckst-du-nur" zeitlebens nicht viel im Sinn. Es sei denn, es ging darum, die Fäuste fliegen zu lassen. Gut vier Monate Arbeit stecken in dem Bud Spencer im Format XXXL. Und so durfte der jetzt auch de Zoch anführen. Sein Motto: „Im Himmel ist die Hölle los“. Ja, feiern können die 14 Jungs– in Erinnerung an einen sympathischen Haudrauf. Geradezu lakonisch klang im Vergleich dazu die Ansage der „Lifeguard“ aus Wachtberg, 2017 erstmals am Start: „Wachtberg säuft ab – wir saufen mit.“. Wobei sich zumindest die "Karnvevalsfreunde seit 1982" keinen Kopp zu machen brauchten. Ihre Devise: "Mer setze all en enem Boot.“ Das tun auch die Söfflings, die über Buschhoven, Düsseldorf und Frankfurt verstreut sind und den Fastelovend jetzt zu einem Familientreffen auf der Black Pearl nutzten.

Ohne Kapitän Sparrow, aber dafür mit jeder Menge Spaß. Den hatten auch die 44 Mexikaner, die Motto und ihre Kostüme schon längst ausgesucht hatten, als Donald Trump im November 2016 zum 45. US-Präsidenten gewählt wurde. Nun also aktueller denn je, setzen sie nicht nur bunte, sondern mit dem Konterfei des Mannes, der Mexiko gern einmauern würde, auch politische Akzente.