KG Buschhoven in Swisttal: Jecken präsentieren sich beim Fastelovendscasting

KG Buschhoven in Swisttal : Jecken präsentieren sich beim Fastelovendscasting

Beim Fastelovendscasting der Karnevalsgesellschaft Buschhoven stellen sich Akteure für den Karneval vor. Auf der Bühne war von allem etwas dabei.

Bis zum Elften im Elften sind es noch knapp zwei Monate, die Sitzungszeit beginnt meist erst nach Weihnachten. Und doch arbeiten die Karnevalsvereine hinter den Kulissen schon für die Jecken. Eine Auswahl an möglichen Akteuren für die Veranstaltungen präsentierte sich nun beim Fastelovendscasting bei der KG Buschhoven.

Vor drei Jahren kam die Vereinigung Bonner Karnevalisten (VBK) auf die Buschhovener zu, um dieses Konzept gemeinsam umzusetzen. Es ist eine Vorauswahl für den Vorstellabend im Brückenforum. "Wir machen das Drumherum, die machen das Programm", beschrieb Michael Schäfer, Präsident der KG Buschhoven, die Zusammenarbeit.

Joker Colonia brachten kölsche Musik mit

Auf der Bühne war von allem etwas dabei. Die Band "Sibbeschuss" machte den Anfang und zeigte direkt, wie sie einen Saal in Stimmung bringen können. Auch Joker Colonia brachten kölsche Musik mit. Als Büttenredner empfahlen sich unter anderem Feuerwehrmann Kresse, der "Tulpenheini" und "ne komische Hellije". Wer lieber ein Duo haben möchte, schaute sich die Mischung der Henkelmännchen genau an. Für die Künstler sind solche Veranstaltungen durchaus wichtig, erklärte Harald Voß. Er bringt unter dem Namen "Jeck noh Note" klassische kölsche Krätzje auf die Bühne.

"Man brennt sich in die Köpfe", beschrieb er es. "Es hilft, um bekannter zu werden, weil viele Programmgestalter da sind." Selbst wenn kein Engagement dabei herauskomme, erinnere sich vielleicht jemand im kommenden Jahr.

Schäfer bestätigte das, auch sein Verein war auf diesem Weg schon auf einen Redner aufmerksam geworden. Die rund 70 Personen im Publikum waren daher überwiegend Fachleute von Vereinen der näheren und weiteren Umgebung. Was nicht hieß, dass sie sich nicht zum Klatschen, Schunkeln und Mitsingen bringen ließen. Auf ungewöhnliche Art gelang das der gerade 16-jährigen Josephine. Wenn sie auf ihrer Geige spielte, sangen die Zuschauer sich selbst in die Kayjass Nummero Null.

In der Region sind sie und 13 anderen nun bekannt. Weiter geht es für einige von ihnen demnächst im Bonner Brückenforum beim nächsten Vorstellabend des VBK.

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