Karnevalszug: Zootiere ziehen schon morgens durch Hilberath

Karnevalszug : Zootiere ziehen schon morgens durch Hilberath

Mitglieder der Feuerwehr stellen auf ihrem Wagen die Geburt eines neuen Einsatzfahrzeug vor.

Wer den Hilberather Rosenmontagszug sehen will, muss früh aufstehen, um schon um 11.11 Uhr am Zugweg zu sein. Aber es lohnt sich, denn die Karnevalisten in einem der kleinsten Karnevalszüge sind mit besonders viel Herzblut dabei und zudem besonders freigiebig mit süßen und salzigen Leckereien.

Bei den Mini-Funken der Karnevalsfreunde Hilberath, die als Zootiere verkleidet waren, übten sich schon die Jüngsten im Kamelle-Werfen. Die Wilden Funken, die mittlere Tanzgruppe, waren als Schlafmützen in Bademänteln oder Schlafanzügen samt ihren Kuscheltieren unterwegs. Bunte Hingucker waren die Chaos-Funken als futuristische Space-Girls und die Damen-Tanzgruppe in ihren neon-bunten Straußen-Kostümen, mit denen sie schon bei der Sitzung einen tollen Schwarzlicht-Showtanz gezeigt hatten.

Als „Bauarbeiter vom Dienst“ unterwegs war eine Freundesgruppe aus Mitgliedern des Junggesellenvereins, den sie „in diesem Jahr in den Ruhestand versetzt hatten“, wie sie sagten.

Die Jugendlichen der Feuerwehr machten sich in ihrem zum Mini-Einsatzwagen umgebauten Riesen-Kettcar auf die „Eierfeilentour 2019“. Ihre älteren Kollegen gingen als Ärzte und Schwestern vom „Krankenhaus zur freudigen Empfängnis“ – mit der Adresse des Rheinbacher Rathauses, Schweigelstraße 23. Sie präsentierten die „schwere Geburt“: „Kaum zu glauben aber wahr... es ist ein neues Feuerwehr-Auto, vielleicht sogar schon nächstes Jahr.“ Musikalisch sorgten Printemänner und Fanfarencorps für Stimmung.

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