Karneval in Königswinter: So war die Sitzung der Fidelen Freunde Postalia

Karneval in Königswinter : So war die Sitzung der Fidelen Freunde Postalia

Die Fidelen Freunde Postalia feiern mit den Bläck Fööss, den Höhnern und eigenen Kräften ihre berühmte Sitzung. Die „Appelsinefunke“ aus Nippes sorgen für ein Farbenmeer in der CJD-Aula.

Nicht nur auf der Bühne wurde es voll, als zum Auftakt der Großen Postalia Sitzung der Karnevalsgesellschaft (KG) Fidele Freunde Postalia stolze vier Bus-Ladungen mit „Appelsinefunke“ aufliefen.

KG-Präsident und Vorsitzender Arno Wichelshoven freute sich sowohl über die starke Abordnung der „Nippeser Bürgerwehr“, die mit ihren orangefarbenen Uniformen das Blau und Gelb der „Postalia“ um mehr als nur einen Farbtupfer bereicherten. Er hieß zudem die vielen Jecken in der so gut wie ausverkauften CJD-Aula willkommen. Und das Narrenvolk würdigte, dass die KG einmal mehr ein imposantes Aufgebot an Kölner Spitzenkräften verpflichtet hatte. Allen vorweg die Bläck Fööss, die durch gute Kontakte der Postalia fester Bestandteil im Programm sind und getreu ihrem aktuellen Motto auch im Jahr ihres 50. Bestehens den Königswinterern Momente „Su schön wie augenblecklich“ bescherten.

„Adios Alemania“ sagten die Kollegen von den Höhnern auch nur zum Spaß. Denn richtig heiß wurde es beim Flamencohit „Anna Havanna“, den Micki Schläger diesmal auch ohne Tänzerin intonierte. Tanzen können aber auch die eigenen Kräfte der Postalia. Das demonstrierte die Tanzsportgarde mit Solomariechen Cassandra Wichelshoven. Und auch das Kinder- und Jugendtanzcorps der KG und Solomariechen Lana Weidenbrück heizten den Jecken gleich nach dem Einzug mit ihren neuen Choreographien kräftig ein.

Die Lachtränen trieben derweil Martin Schopps und Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem Affen Willi den Jecken in die Augen. Die „Rentner aus Überzeugung“ gaben überzeugend Willi und Ernst alias Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum aus „Köln-Süüüüd“, sprich: Koblenz. Das amüsierte auch Altstadttollität Prinzessin Annika I. (Stieber), die unmittelbar davor – begleitet vom Löschzug Altstadt – von ihren Untertanen gefeiert worden war.

Junges Blut brachte zudem die junge Band Lupo mit einer Topleistung auf die Bühne der Schulaula. Bei solchen KG-eigenen und Gast-Kräften war niemand um die Zukunft des hiesigen Karnevals bange. Und sowieso galt der Dank aller Feierlaunigen auch denen, die mehr im Verborgenen agierten: Mehr als 40 KG-Mitglieder sind als Platzanweiser, in der Getränkeausgabe und Flaschenrücknahme, beim Spülen, Kassieren, der Ausgabe der Pausenkarten bis hin zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs tätig. „Et jitt kei Wood“ (kein Wort) für solch einen Abend, der offiziell mit Cat Ballou endete und an der danach aufgebauten Theke noch bis lange nach Mitternacht dauerte.