Karnevalszug in Uckerath: Kamelle-Regen statt Regentropfen

Karnevalszug in Uckerath : Kamelle-Regen statt Regentropfen

Von Lösch-Cowboys bis zu Engeln und Unschuldslämmern: Zehn Fußgruppen und zahlreiche Trecker mit Anhängern ziehen durch Uckerath.

Zehn Fußtruppen sowie ein Dutzend Trecker samt Anhängern gefüllt mit Kamelle haben am Rosenmontag der Karnevalshochburg Uckerath alle Ehre gemacht. Kleine Sünderlein von der evangelischen Gemeinde, kostümiert als Engel und Unschuldslämmer, gingen im bunten Treck voran.

Eulenberger, Happerschoßer, Süchterscheider, Eudenbacher, Wellesberger und Büllesbacher Vereine zogen mit. Die Herren der Blankenberger Feuerwehr gingen als Lösch-Cowboys und unterstützten die Uckerather Feuerwehr, das Blasorchester und die Bürgerwehr. Gebrannt hatte es nicht, nur Durst wurde gelöscht.

Orientalisch des Wegs kam die KG Birth, die Los Möhnos folgten in Charleston-Kleidern. In Feierlaune waren auch „Die Westerwaldsterne“ und das Damenkomitee „Mir hale Pool“. Zwar waren es frische sieben Grad Celsius am Morgen, doch hielten die Wolken dicht.

Die Zugleiter Frank Malotki und Andrea Brokate von der KG Remm-Flemm von 1860 konnten zufrieden sein. Das Motto ihrer Gesellschaft lautete in diesem Jahr: „Met demm Remm-Flemm in et 160. Joh, met echte Fründe, dat is klor!“ Für den Umzug wurde am Nachmittag die Bundesstraße 8 auf Höhe von Uckerath zeitweilig gesperrt.